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 »Procopio dei Cottelli« -Edles Restaurant

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Gabriel Favelli

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BeitragThema: »Procopio dei Cottelli« -Edles Restaurant   Di März 29, 2016 1:22 am

Dieses Restaurant ist wohl eines der schönsten und auch teuersten in ganz Antrim. Es wurde nach dem Gründer Emilio Procopio dei Cottelli benannt und wird nur von den wohlhabendsden Bürgern aufgesucht.
Neben dem Restaurant beherbergt das Lokal ebenfalls eine Bar.

Spoiler:
 


Zuletzt von Gabriel Favelli am Di Mai 02, 2017 3:44 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Gabriel Favelli

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BeitragThema: Re: »Procopio dei Cottelli« -Edles Restaurant   Di März 29, 2016 2:46 am

.:Gabriel Favelli:.

cf: Kleiner Park


Er öffnete die Tür zu dem schicken Restaurant und ließ Prisma eintreten, ehe er ihr folgte und die Tür in seinem Rücken wieder zufiel. Eine Bedienung kam auf sie zu und wies ihnen einen freien Tisch zu, zu welchem er die beiden geleitete. Gabriel setzte sich und sah, wie die Bedienung den Stuhl für Prisma zurückschob, damit auch sie sich setzen konnte.
»Ich esse am liebsten Früchte, um zu Eurer Frage von gerade zurück zu kommen«, antwortete er lächelnd und lehnte sich am Tisch ein wenig vor.
»Ich habe nicht besonders viel Freizeit, muss ich gestehen. Den Tag über habe ich meistens viel zu tun, doch sollte ich abends noch Zeit finden, gehe ich gerne im Park spazieren, um meinen Kopf wieder frei zu bekommen. Doch ab jetzt werde ich mir mehr Zeit nehmen, um sie mit Euch verbringen zu können.«
Sein Blick glitt zu der Bedienung, die ihnen einen teuren Weißwein einschenkte und wieder verschwand.
Seine Finger legten sich um das kühle Glas und schwenkten es sachte hin und her, ehe er den Duft einatmete und dann sachte an dem Wein nippte. Er schmeckte süßlich und war dennoch ein wenig trocken in seinem langen Abgang. Er schmeckte reich, komplex und vielschichtig. Der Säuregehalt in diesem Wein war dennoch recht niedrig und liegt definitiv im Hintergrund. Die Klarheit des Weines zeugt von der hohen Qualität des Getränkes und die Süße von dem hohen Reifegrad der Trauben.
»Wie alt bist du eigentlich?«, fragte der Dunkelhaarige und stellte das Glas beiseite.
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Prisma Falcatti

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BeitragThema: Re: »Procopio dei Cottelli« -Edles Restaurant   Di März 29, 2016 3:01 am

cf: Kleiner Park

Achtsam betrat das Mädchen das Restaurant. Es war glamourös und vermutlich sehr sehr teuer. Es war nicht das erste mal, dass sie ein solches Gebäude betrat. Ihre Familie zog es stets vor den einfach, nicht so sehr wohlhabenden Leuten fernzubleiben. Dennoch war sie überrascht, dass Gabriel für einen Menschen den erst seit kurzem genauer kannte so viel Geld ausgeben wollte. man konnte schon sagen, dass sie irgendwie geschmeichelt war. Mit einem ehrfürchtigen Senken des Kopfes setzte sie sich auf den Stuhl den der junge Mann ihr anbot.
Sie lächelte still während der Mann über seine Vorlieben Sprach. Sich mehr Freizeit für sie nehmen. Das klang als wäre sie irgendein Haustier. War sie das nicht auch irgendwo? Immerhin hatte sie die meiste Zeit im Anwesen der Falcattis gehockt. Man hatte sich um sie gekümmert und ihr von Zeit zu Zeit Auslauf gewährt. Das Mädchen fuhr sich durch die hübschen Blonden Haare. Ja, ein Haustier was man für viel Gold verkauft hatte. Vielleicht ein besonders schnelles Pferd. Eine belustigende Vorstellung, doch dem Mädchen war nicht nach Lachen. Ihr Hals war trocken und ihre Augen leicht feucht. Sie wollte nicht weinen. Weinen war Schwäche, das hatte sie gelernt. Dennoch schien diese Situation verdammt zu sein. Eine Kellerin bediente sie und schenkte ihnen Wein ein.
Ein Getränk was äußerst beliebt bei der Mafia war. Der Capo trank massenhaft davon. Dieser hier sah besonders teuer aus. Vorsichtig nippte Prisma an ihrem Glas. Sie verkniff sich ihr Gesicht zu verziehen und stellte das Glas eilig wieder hin. Nein, das war ganz und gar nicht nach ihren Geschmack. Aber das Mädchen hatte sich noch nie für Alkohol begeistern können. Sie blickte auf als ihr Gegenüber ihr eine Frage stellte. »Ich habe erst vor kurzem meinen 15 Geburtstag feiern können.« sagte das Mädchen mit einem schmalen Lächeln, »Und Ihr? Wenn ich fragen darf...«

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Gabriel Favelli

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BeitragThema: Re: »Procopio dei Cottelli« -Edles Restaurant   Di März 29, 2016 3:23 am

.:Gabriel Favelli:.


»Dann wünsche ich alles Gute nachträglich«, lächelte der Dunkelhaarige und lehnte sich in seinem Stuhl zurück.
»Oh, natürlich dürft Ihr fragen. Fragt so viel Ihr wollt. Ich bin 18 Jahre alt, auch wenn es nicht unbedingt danach aussehen mag«, sprach Gabriel und sah zu Prisma.
»Schmeckt Euch der Wein nicht? Ihr könnt Euch gerne etwas anderes bestellen«, sagte er.
»Ihr müsst Euch in meiner Gegenwart nicht zurücknehmen. Ihr dürft frei heraus sagen, was Euch gefällt und was nicht. Ich weiß, Ihr wurdet anders erzogen, doch ich persönlich halte nicht viel davon. Wenn man immer nur Bejahen hört, könnte man sich das Gespräch direkt sparen, wisst Ihr was ich meine? Ich möchte mit Menschen sprechen, nicht mit Dingen, die es nicht wagen mich anzusehen und ihre Meinung zu äußern, nur weil ich ich bin«, sprach er ehrlich und lächelte schmal.
»Wie dem auch sei. Wir sollten unsere Aufmerksamkeit vielleicht auf wichtigere Dinge lenken. Wo werden wir wohnen? Im Anwesen oder in einem eigenen Haus, das wir mit niemandem teilen müssen? Was ist Euch lieber?«, fragte er interessiert.
»Ich kenne einen wundervollen Architekten, der uns ein kleines Paradies erschaffen würde. Ich denke es wäre nicht verkehrt, ein wenig Abstand zu unserer.. Organisation zu wahren. Das würde uns beiden sicherlich gut tun«, sprach er seine Gedanken aus.
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BeitragThema: Re: »Procopio dei Cottelli« -Edles Restaurant   Di März 29, 2016 5:10 pm

»Vielen dank.«, das Mädchen lächelte milde. Er war also 18 Jahre alt. Doch wesentlich jünger als sie ihn geschätzt hatte. »Ich hätte euch für älter gehalten.«, gab das Mädchen ehrlich zu. Er schien viel gesehen zu haben, sein Gesicht war von Erinnerungen gezeichnet. Vermutlich kein Wunder bei einem Mitglied der Mafia. Sie legte den Kopf schief und musterte den jungen Mann., Es war erstaunlich, dass jemand in seinem Alter an solch eine führendere Position innerhalb ihrer Familie gelangt war. Christian vergab solche Posten nicht aus Liebe... also was hatte der junge Mann besonderes an sich?
»Das respektiere ich.«, murmelte die Blonde und blinzelte erleichtert. Tatsächlich war sie froh, dass der Mann anders war als der Rest ihrer Familie, dennoch war es ungewohnt sich so verhalten wie er es wollte. Daran würde sie sich erst einmal gewöhnen müssen. Auf seine Frage hin formten sich ihre Augen zu nachdenklichen Schlitzen. Sie durfte selten Entscheidungen treffen und wenn dann waren es unwichtige Dinge. Sie würde entscheiden wo sie zukünftig wohnen würde? Wollte sie ihre Familie verlassen um mit einem völlig Fremden zusammenzuziehen oder nicht? Sie lächelte: »Ein eigenes Haus klingt wunderbar.«
Beeindruckt bemerkte sie wie viel Mühe der Mann sich gab, die Mafia nicht im geringsten zu erwähnen. Dies wurde ihr als Kind auch immerzu eingebläut und eine der strengsten Regeln des Kodexes. Ihre Augen blitzten belustigt auf. Vermutlich wusste dieser Laden trotzdem von seinen treusten Kunden, nur ungebetenen Gäste mussten das ja nicht unbedingt auch mitbekommen.

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BeitragThema: Re: »Procopio dei Cottelli« -Edles Restaurant   Di März 29, 2016 5:42 pm

.:Gabriel Favelli:.


Gabriel lachte leise auf.
»Ja, die meisten halten mich für älter, als ich es tatsächlich bin. Das kann einem in manchen Situationen einen großen Vorteil erbringen«, schmunzelte der junge Mann. Seine Finger legten sich wieder um das dünne Glas, welches den leckeren Wein umschloss und führten es an seine fein geschwungenen Lippen, ehe er einen kleinen Schluck davon nahm. Das kühle Getränk löste ein sanftes Prickeln auf seiner Zunge aus bevor es seine Kehle hinabspülte.
Erwartungsvoll lag der wachsame Blick seines Augenpaares auf dem blonden Mädchen, das nun darüber zu entscheiden hatte, wo sie wohnten. Sicherlich würde sie die richtige Entscheidung treffen. Sie schien ein kluges und überlegtes Mädchen zu sein, das trotz ihres noch jungen Alters ihre Möglichkeiten gut abwägen konnte. Ein Schmunzeln umspielte seine Lippen, als sie sich für ein eigenes Haus entschied und Gabriel nickte leicht.
»Gute Entscheidung. Ich werde sobald wie möglich meinen Architekten kontaktieren. Dann werden wir uns mit ihm zusammen setzten und gemeinsam mit ihm darüber sprechen, welche Vorstellungen wir haben«, sprach er.
»Ich habe letztens erst von einem leeren Anwesen gehört. Es liegt im Zentrum der Stadt und wäre sicherlich ein wundervolles neues Zuhause. Es soll auch einen großen Garten geben«, lächelte Gabriel und nahm einen weiteren Schluck des Weines, ehe er ihn wieder auf den Tisch stellte.
»Um die Hochzeit müssen wir uns übrigens nicht kümmern. In dem Brief stand, es sei schon alles organisiert. Lediglich.. die Ringe fehlen noch«, lenkte er ihr Gespräch vorsichtig auf ein anderes, präsenteres Thema. Christian hatte wenigstens die Güte ihnen die Wahl der Ringe zu überlassen. Und sie sollten sie laut ihm so schnell wie möglich abholen.
»Ihr könnt Euch den Brief gerne selber durchlesen, wenn Ihr möchtet«, schlug Gabriel vor, und legte den Brief, der von seinem Umschlag umhüllt war, auf den Tisch, damit Prisma ihn sich nehmen konnte, wenn sie wollte. Schon in fünf Tagen sollte die Hochzeit stattfinden. Tonlos atmete der Dunkelhaarige durch. Was war nur in den Capo gefahren?
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BeitragThema: Re: »Procopio dei Cottelli« -Edles Restaurant   Mi März 30, 2016 12:21 am

Gabriel schien zufrieden mit ihrer Entscheidung zu sein. Erleichtert atmete das Mädchen auf. Er sprach von einem Anwesen im Stadtzentrum und davon, dass es einen großen Garten hatte. Die Augen der Blonden begannen begeistert zu funkeln. Sie liebte es draußen zu sein. Sie selbst hatte das Falcatti-Anwesen selten verlassen doch es gab kein schöneres Gefühl als den frischen Wind in den Haaren zu spüren. Ihre Mutter hatte ihr viel von ihren Reisen erzählt und auch die Angestellten hatten die so ein oder andere Geschichte fallen gelassen.
Kaum merklich zuckte sie zusammen als ihr zukünftiger Gatte das Theme wechselte und wieder auf die ernsteren Dinge zu sprechen kam. Ihre Hochzeit. Das Mädchen schluckte. Mit einem Mal sah der Wein vor ihr doch nicht so ausladend aus. Sie nahm einen kleinen Schluck, verzog dann aber leicht das Gesicht. Schmecken tat er wohl trotzdem noch nicht. Schnell hatte sie ihr bittersüßes Lächeln wieder aufgesetzt und starrte ihren Gegenüber aus unschuldig blauen Augen an. Die Ringe durften sie also aussuchen. Wie großzügig von Christian ihnen das zu lassen. Sie verdrehte die Augen, bemerkte aber schnell wie ungezogen dies war: »Entschuldigt, wo habe ich nur meine Manieren.«
Als der junge Mann ihr den Brief entgegen schob, und ihr somit anbot ihn zu lesen, schüttelte die Blonde langsam den Kopf. Sie wollte nicht lesen was auf diesem Zettel stand. Es war fast so als wäre dieser ein Vertrag für den Kapitän. Geben sie uns unser Geld und wir geben ihnen ein gratis Spielzeug das Mädchen schauderte. »Nein danke, ich habe kein Interesse daran dies zu lesen...« murmelte sie, gekniffen formell.

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BeitragThema: Re: »Procopio dei Cottelli« -Edles Restaurant   Mi März 30, 2016 12:39 am

.:Gabriel Favelli:.


Der Dunkelhaarige hatte bemerkt, wie ihre vorher doch beinahe fröhliche Stimmung mit einem mal verschwunden war, als er auf die Hochzeit zu sprechen kam. Leise seufzte Gabriel.
»Ich wünschte ich könnte es uns ersparen. Ihr verdient jemand anderen, jemanden, den Ihr wirklich liebt und lieben könnt«, sagte er leise und sah auf das dunkle Holz des Tisches. Keiner der beiden konnte sich wohl so richtig damit abfinden, dass sie bald schon vermählt waren.
Er beobachtete, wie sie einen Schluck des Weines nahm, daraufhin jedoch das Gesicht verzog. Sie schien wohl keine große Weintrinkerin zu sein. Sie war ja gerademal 15. Ein Kind, nahezu. Er fuhr sich mit einer Hand durch das Gesicht und nahm selber einen großzügigen Schluck des Weines, der seine eigentliche Bestimmung verloren hatte. War er grade noch dazu da gewesen, jemandem zu munden und eine edle Komponente zum Essen darzustellen, so war er jetzt nur noch ein Mittel zum Zweck, um ihr Gespräch ein wenig erträglicher zu machen. Denn das war es, wenn man Alkohol im Blut hatte.
»Wo auch immer Eure Manieren sind, Ihr könnt sie dort lassen. Wir sind unter uns, es ist Euch gestattet, Ihr selbst zu sein«, sprach Gabriel und rang sich ein kleines Lächeln ab.
»Wie dem auch sei, ich schlage vor, wir besorgen uns morgen die Ringe. Je früher desto besser, dann haben wir es hinter uns und können uns auf andere Dinge konzentrieren«, schlug der Dunkelhaarige vor und lehnte sich wieder ein bisschen über den Tisch.
»Oder was meint Ihr?«
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BeitragThema: Re: »Procopio dei Cottelli« -Edles Restaurant   Mi März 30, 2016 1:04 am

»Macht euch keine Sorgen.«, die Blonde lächelte Matt »Ich habe nie erwartet nicht von Christian verheiratet zu werden.« Das stimmte tatsächlich. Es war fast schon Tradition, dass Mädchen der Falcatti-Familie zu bestimmten Zwecken verheiratet wurfen. Eine Große Ausnahme war hierbei ihre Mutter gewesen, aber sie war immerhin die Schwester des Capos und auch ihre Ehe hatte ordentlich Geld eingebracht. Normalerweise wurde man mit 14 vergeben, also hatte Prisma schon ein Jahr mehr Zeit gehabt. »Machen wir das Beste draus.«, sagte sie und versuchte dabei so enthusiastisch wie möglich zu klingen. Das meinte sie ernst, denn wenn sie eines gelernt hatte, dann war es, dass der Versuch alles positiv zu sehen auf jeden Fall immer half.
Sie nickte zustimmend und bestimmt. Der junge Mann hatte Recht. Am besten sie brachten das alles schnell hinter sich. Dann konnte jeder von ihnen seinen Alltag weiterführen und wer weiß, vielleicht war eine Ehe doch gar nicht so schlecht? Immerhin brachte sie auch so ihre Vorteile mit sich. »Anderen Dingen nachgehen?« fragte sie, Unsicher wippte das Mädchen auf und ab und musterte den Älteren eindringlich.
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BeitragThema: Re: »Procopio dei Cottelli« -Edles Restaurant   Do März 31, 2016 11:36 pm

.:Gabriel Favelli:.


»Es ist beinahe traurig. Doch was bringt es uns, uns ins Selbstmitleid zu stürzen? Dadurch wird sich unsere Situation auch nicht ändern«, murmelte er und spielte ein wenig mit dem Glas zwischen seinen Fingern herum. Geräuschlos schwappte der Wein darin gegen die durchsichtigen Wände, die für die kühle Flüssigkeit wohl undurchdringbar schien.
Als die unsichere Stimme des Mädchens erklang, blickte Gabriel verwundert auf.
»Ich meinte damit unseren ganz normalen Tagesablauf, keine Sorge«, lächelte er.
»Entschuldigt, wenn ich Euch damit verschreckt habe. Aber, schätzt Ihr mich so ein? Ihr seid kein Mittel zum Zweck, nicht für mich. Und ich werde Euch schon gar nicht ausnutzen«, sprach er ernst und ließ das Weinglas zufrieden.
»Ich könnte mich selbst im Spiegel nicht mehr ansehen, wenn dem so wäre«, fügte er noch hinzu und schüttelte leicht den Kopf. Machte er einen solchen Eindruck auf Prisma? Dachte sie tatsächlich,
er würde sich an ihr vergreifen? Oder redeten sie einfach nur aneinander vorbei?
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BeitragThema: Re: »Procopio dei Cottelli« -Edles Restaurant   Sa Apr 02, 2016 9:11 pm

»Da habt ihr wohl Recht.« Prisma nickte zustimmend. Selbstmitleid hatte noch nie irgendwem weitergeholfen. Mit starrem Blick beobachtete die Jüngere das Glas in seiner Hand. Auch er schien eher unschlüssig zu sein. Es war eine seltsame Situation, aber keine die Prisma nicht handhaben konnte. Sie würde sich wohl daran gewöhnen müssen mit diesem Mann zusammenleben zu müssen und bisher schien er ja gar nicht so übel zu sein. Er war intelligent und hübsch. Von seinen negativen Seiten hatte er bisher ja auch nicht zu viel preisgegeben.
Sie strich sich nachdenklich eine Strähne aus dem Gesicht und errötete bei seinen nächsten Worten leicht. »Oh nein, sowas würde ich euch niemals unterstellen.« murmelte sie verlegen und zupfte an der blassblauen Tischdecke herum, »Ich wollte lediglich wissen ob ihr sonst noch etwas spezielles geplant habt.« Tatsächlich hielt sie den Brünetten für einen vernünftigen und respektvollen Mann.

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BeitragThema: Re: »Procopio dei Cottelli« -Edles Restaurant   Mo Mai 01, 2017 5:05 pm

.:Gabriel Favelli:.



Der junge Mann schmunzelte leicht und schüttelte sachte den Kopf.
»Ich werde morgen lediglich noch meinen Architekten kontaktieren. Sobald ein Termin gefunden wurde, werde ich Euch in unserem weiteren Vorgehen unterrichten«, sprach der Dunkelhaarige und griff wieder nach seinem Wein, um das kühle Getränk seine Kehle hinunter zu spülen.
»Habt Ihr denn noch etwas auf dem Herzen? Etwas, das wir am besten morgen erledigen sollten? Scheut Euch nur nicht, Eure Wünsche auszusprechen«, fragte er die blonde Schönheit. Es mochte zwar absolut nicht Gang und Gebe sein, die Frau in der Beziehung mitbestimmen zu lassen, doch Gabriel konnte sich nicht vorstellen, wie sie sonst jemals eine glückliche Ehe führen sollten. Zu einer Ehe gehörten immerhin zwei Personen und so gehörten auch zu ihrer gemeinsamen Zukunftsplanung zwei Personen.
»Ich würde vorschlagen wir besorgen unsere Ringe gleich am Vormittag, dann habe ich nachmittags genug Zeit für den Architekten«, schlug der Kapitän vor und der Schatten eines Lächelns bildete sich auf seinen fein geschwungenen Lippen.
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BeitragThema: Re: »Procopio dei Cottelli« -Edles Restaurant   Mo Mai 01, 2017 6:04 pm

Die Blonde beobachtete mit leicht abwesenden Blick die rote Flüssigkeit in dem Glas vor ihr. Jedes mal wenn der Tisch auch nur ein kleines bisschen angestoßen wurde, schwappte sie sanft hin und her. Prisma sah wie sich der leichten Wellen über die Oberfläche des Weines zogen, sie traute sich nicht ihr gegenüber anzugucken. Sie wusste jedoch auch, dass dies als unhöflich angesehen wurde. Sie schämte sich. Ein kleines bisschen jedenfalls. »Ich danke euch sehr.« sagte sie mit unsicherer Stimme. Verdammt. Es ging alles viel zu schnell für ihren Geschmack. Sie hasste Christian noch mehr als sie es sonst schon tat. Hätte er ihnen nicht wenigstens etwas Vorbereitungszeit geben können?
Erstaunt sah sie auf als Gabriel sie nach ihren eigenen Wünschen fragte. Das war ungewöhnlich für einen Mann seines Standes und etwas was bei Prisma zuhause nie vorkommen würde. Sie blinzelte kurz, dann sagte sie schließlich doch nur: »Nein, das passt schon alles.« Seine nächsten Worte ließen sie erneut zurückschrecken. Ringe. Sie brauchte einige Sekunden länger als sonst um ihr perfektes Lächeln aufzusetzen und zu nicken. Das gefiel ihr gar nicht. Reiß dich zusammen, du wusstest immer, dass dieser Tag kommen würde! sie atmete scharf ein um die Fassung zu gewinnen. Dann zögerte sie kurz: »Werden wir die Nacht in eurem jetzigen Appartement verbringen?«
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BeitragThema: Re: »Procopio dei Cottelli« -Edles Restaurant   Mo Mai 01, 2017 6:24 pm

.:Gabriel Favelli:.


Warm und herzlich legte sich sein Blick in die blauen Augen seines Gegenübers.
»Seid Ihr Euch da sicher? Ich möchte, dass Ihr zufrieden seid. Euch Eure Wünsche zu erfüllen wird mein Privileg sein, Miss Falcatti«, erklärte der Dunkelhaarige und schenkte ihr ein freundliches Lächeln.
»Ich kann mir denken, dass Ihr unsicher seid. Diese Hochzeit, das kam sehr schnell und unerwartet. Und ich bin mir auch der Tatsache bewusst, dass ich selbst wohl ein Talent dafür hege, Leute zu verunsichern. Doch will ich mir nur Mühe geben, Euch Eure Angst zu nehmen und das alles hier so erträglich wie möglich für Euch zu machen. Und ich denke, dazu gehört es auch, Eure Vorstellungen und Wünsche zu kennen, um diese umsetzen zu können. Ihr mögt es nicht gewohnt sein, doch mir bedeutet es etwas. Daher möchte ich die Ringe auch mit Euch gemeinsam aussuchen.«
Gabriel konnte sehen, dass ihr Lächeln entgleist war, als das Thema der Ringe aufgekommen war. Doch das war verständlich. All dies hier ist so plötzlich geschehen. Dabei schien der Brief erst so harmlos.
»Sicherlich können wir die Nacht in meinem Appartement verbringen. Doch das ist Euch überlassen. Ich will Euch nicht zu etwas zwingen, es würde natürlich auch reichen, wenn wir uns morgen beim städtischen Juwelier treffen«, entgegnete Gabriel mit einem charmanten Lächeln. Natürlich wäre es praktischer, würde Prisma die Nacht bei ihm verbringen. Außerdem hätten sie so noch mehr Gelegenheit einander besser kennen zu lernen. Doch wie er bereits sagte, so wollte er das Mädchen nicht zu etwas zwingen und sie dadurch womöglich noch mehr verunsichern. Das alles hier musste ohnehin schon schlimm genug für das junge Mädchen sein. So war es Gabriels Bestreben ihr diese Zeit so erträglich wie nur irgend möglich zu machen. Und ihr die Wahl zu überlassen, diese wenigen Nächte noch in ihrem Anwesen zu verbringen, oder in seinem Zuhause, schien für den Dunkelhaarigen eine gute Möglichkeit zu sein, der jungen Dame ein wenig die Nervosität zu nehmen. Im Endeffekt wollte er nur das Beste für sie. Gabriel war dies sicherlich nicht, doch er konnte sich wenigstens die Mühe machen, ihr ein schönes Leben zu bieten.
»Immerhin, in dem Brief stand, dass alles weitere bereits vorbereitet ist. Selbst die Gäste scheinen schon geladen zu sein. Nun, sie werden nur Eurerseits erscheinen, ich besitze keine nähere Familie, die zu unserer Hochzeit kommen kann«, sprach der Dunkelhaarige und nahm den Brief, der noch immer auf dem Tisch lag, wieder an sich, um sie in die Innentasche seines dunklen Mantels zu stecken.
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