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 Kleiner Park

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Jade Dupont
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BeitragThema: Kleiner Park   Di Jul 07, 2015 9:45 am

Im westlichen Teil der Stadt steht ein kleiner gemütlicher Park. Offene Flächen, bewachsen mit Wildblumen und Rosensträucher und alles sehr Naturgetreu  gehalten! Auch kleine Teiche wurden angelegt und  auch für schattige Plätze unter hohen Baumkronen wurde beim Anbau gesorgt. Der perfekte Ort, um sich heimlich mit den Liebsten zu treffen. Denn auch wenn der Park immer schön gesäubert ist und rund um die Uhr gepflegt wird, ist er den meisten Stadtmenschen eher fremd. So hält sich die Zahl der Besucher eher in Grenzen. Wer aber mal der Stadtluft entkommen will, der findet hier alles was er braucht!

written by Jade Dupont
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Gabriel Favelli

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BeitragThema: Re: Kleiner Park   Do Okt 01, 2015 7:49 pm

.:Gabriel Favelli - First Post:.


Sanft trug der erste Sommerwind ein paar Blütenblätter durch die recht kühle Abendluft. Trieb sie immer weiter, ohne Ziel, voran ins Ungewisse. Niemand wusste wo die feinen schneeweißen Blüten herkamen und es würde wahrscheinlich auch niemanden geben, der sich diese Frage stellte wohin sie geweht würden. War es doch nur eine Laune der Natur, unergründlich in Anfängen und Enden, so zog sich der Natur Wille durch Landschaft, Wind und Wetter, Tag und Nacht, vorbei an Seen und Wäldern, Einöde und prächtigsten Feldern, erreichte irgendwann das weite Meer, wo sich jeder noch so kraftvolle Wind verlor. Auf den Blättern begann sich bereits der süße Tau zu sammeln, noch weit entfernt von den ersten goldenen Strahlen der Sonne des nächsten Tages, welche sich in einem atemberaubenden Spektrum an Farben in ihm brechen würden und die Natur mit all ihren Wundern so unberührt erscheinen lassen würde, als hätte die Welt nie etwas friedlicheres vorgesehen, als jene wenigen Minuten, in welchen der Morgen den Tag in einem ewigen Kreislauf immer wieder einnahm und sich der ebenso wunderschönen Nacht annahm in einem blutroten Kuss. Die letzten, wenigen Vögel kämpften mit ihren hellen Stimmen gegen die Geräusche der aufkommenden Nacht an. Die Verwandlung der Tageswende nahm ihren Lauf. Schon verschwanden die letzten Strahlen der glutroten Sonne in den Wipfeln der Bäume in einem goldenen Schimmer und benetzten den Himmel mit einem sanften Rosarot.
Gabriel seufzte leise, atmete tief die kühle Luft ein und stieß sie wenige Momente später schon wieder aus. Seine Hände fanden ihren Weg in die tiefen Taschen des dunklen Mantels des jungen Mannes. Es war zwar noch relativ warm draußen, doch schon bald würde die Nacht vollkommen über Sphärental hereinbrechen und auch die angenehme Wärme, die noch in der Luft hing, würde einer unerbittlichen Kälte platzmachen müssen.
Langsam spazierte Gabriel durch den wenig besuchten Park, suchte hier nach der Ruhe und Friedlichkeit, nach der es ihn zehrte. Dies hier war wohl der einzige Ort, der ihm dies geben konnte. Kaum ein Bewohner Sphärentals verirrte sich hier her und so begegnete der Dunkelhaarige nur selten irgendwelchen Menschen, wenn er durch den Park streifte. Und so war dieser Ort zu seinem Ruhepol geworden, der einzigen Möglichkeit seinem Alltag zu entfliehen und eine der besten Arten, den Tag ausklingen zu lassen.
Leise seufzend ließ sich der junge Mann auf eine Bank fallen, lehnte sich zurück und schloss die Augen, wollte einfach nur entspannen, zumindest ein wenig. Gabriel konnte sich nie ganz entspannen, sich vollkommen hingeben oder sich gänzlich auf eine Sache konzentrieren. Er war immer auf der Hut, immerzu misstrauisch, erwartete jeder Zeit, dass irgendetwas passieren würde. Wahrscheinlich war diese Vorsicht komplett unbegründet, dennoch, sie war nunmal da und Gabriel hatte auch noch kein großes Problem mit ihr gehabt.
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Prisma Falcatti

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BeitragThema: Re: Kleiner Park   Di Nov 10, 2015 10:25 pm

Entschlossen schob sich die junge Frau durch die Mengen auf dem Marktplatz. Ihr Ziel war der kleine Park am Ende der überfüllten Straße. Die Menschen wichen selbst ohne zu wissen wer sie war vor der blonden Schönheit zurück. Ihre grünen Augen blickten wachsam um sich, jeden anstarrend der es wagte ihrem Blick zu erwidern. Ein Mann lief in ihren Weg und versuchte ihr einen seiner Fische anzudrehen. Der eiskalte Ausdruck auf Prismas Gesicht wich einem stählernen Lächeln. Eines das sie schon viele male nutze um einerseits andere zu täuschen andererseits oft ihr einziger Schutz war. Die Augen des Mannes weiteten sich erfreut, in der Hoffnung endlich einen Kunden gefunden zu haben. Die Blondine hob den Kopf und sah den Verkäufer an. "Tut mir Leid, Sir. Ich hab keine Zeit heute, ein anderes mal gerne." sagte das Mädchen und schob sich eilig an dem Herren vorbei. Sein erfreutes Gesicht wurde von Enttäuschung überfüllt. Gleichzeitig aber auch mit neuer Hoffnung darauf dass diese Kundin zurückkehren würde. Doch das hatte sie ganz gewiss nicht vor. Als sie endlich die Stände hinter sich gelassen und den kleinen Waldabschnitt betrat zog sie ein winziges Bildchen, etwa in der Größe einer Briefmarke. Es zeigte das Gesicht des Mannes welchen sie treffen sollte. Wer auch immer dies gezeichnet hatte, hatte großartige Arbeit geleistet, denn Prisma erkannte den Mann sofort. Gabriel Favelli. Jemand der ihr nicht gerade unbekannt war. Er war eines der hohen Tiere hier in der Mafia. Er war der Oberkommandant, der Kapitän der Kapitäne. Sie hatte ihn schon auf so einiger Feier gesehen. Eilig strich sie das hübsche, für ihren Geschmack etwas zu pompöse, Kleid zurecht. Sie wusste nicht warum ich mich für eine einfache Informationsübergabe so auf hübschen musste. Aber wenn es ihr befohlen wurde, würde die Blonde dies natürlich ohne Wiederworte befolgen. Kaum war sie in Sichtweite des Kapitäns steckte sie das Bildchen zurück in die Tasche die sie bei sich führte. Dann setzte die junge Frau ein Lächeln auf und trat vor ihn. Unsicher ob sie ihn ansprechen durfte machte sie einen tiefen Knicks. Die Augen dabei respektvoll auf den Boden gerichtet, zeigend das sie sich um ihre Stellung bewusst war. Während sie sich wieder aufrichtete musterte sie den Mann. Er sah verdammt gut aus, man konnte klar erkennen, dass der Brünette von den dubiosen Geschäften der Mafia profitierte. „Prisma Falcatti.“ Stellte ich mich vor, wissend dass er mich vermutlich schon wusste „Tochter der Consilgeri.“
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Gabriel Favelli

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BeitragThema: Re: Kleiner Park   Sa Jan 23, 2016 2:21 pm

.:Gabriel Favelli:.

Für einen Moment schloss Gabriel seine Augen, atmete tief die frische Luft ein, die sich in seinen Lungen anfühlte, wie das pure Leben selbst. Dann glitt der Blick seiner stahlblauen Augen durch den verlassenen Park. Kaum eine Menschenseele trieb es noch hier her. Eine Schande eigentlich. Doch im selben Moment konnte es nur gut für ihn sein. Er hasste Menschenansammlungen und verachtete Speichelleckerei, gleichwohl er es als selbstverständlich betrachtete dass die anderen ihn verehrten, war er doch ein in jeder Hinsicht überlegenes Wesen.
Es war nur natürlich vergöttert zu werden wenn man einem Engel glich.
Kurz fuhr seine Hand durch sein dunkles Haar. Die vielen, kleinen Haarsträhnen unterwarfen sich seiner starken Hand und traten aus ihrer eigentlichen Form, ehe sie wieder zurück fielen, als sich seine Hand wieder in die warme Tasche seines Mantels verirrte.
Der Blick des mächtigen Mannes glitt zu einer jungen Frau, die mit sicheren Schritten auf ihn zukam. Nicht viele besaßen das Selbstvertrauen, so sicher in seiner Umgebung zu sein. Die blonde Schönheit war in ein pompöses Kleid eingehüllt, welches ihr mehr als nur schmeichelte.
Der Schatten eines Lächelns legte sich auf Gabriels fein geschwungene Lippen, als sie schließlich vor ihm stehen blieb und einen ehrfürchtigen Knicks machte. Schweigend hörte er sich ihre Vorstellung an, ehe er sich von der dunklen Holzbank erhob und sich vor ihr aufrichtete. Gabriel war mindestens einen Kopf größer als die junge Falcatti.
Sachte griff er nach ihrer Hand und hob sie etwas an, ehe er sich schließlich ein bisschen zu ihr hinab beugte und die weiche, beinahe porenlos scheinende Haut mit einem flüchtigen Handkuss benetzte.
Als er sich wieder aufrichtete, blickten seine stahlblauen Augen direkt in ihre.
»Es freut mich, dass Ihr erschienen seid, Miss Falcatti. Bitte, setzt Euch«, sprach Gabriel in höflichem Ton und geleitete sie zu der Bank, ehe er ihre Hand losließ und sich neben sie setzte.
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Prisma Falcatti

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BeitragThema: Prisma is bessa als du   Di Jan 26, 2016 8:59 pm

Prisma Falcatti

Die Jüngere errötete leicht als Gabriel ihre Hand ergriff und ihr einen leichten Kuss auf die Hand hauchte. Ihre blauen Augen suchten den Blick des Größeren und sie begann nervös auf ihrer Lippe zu kauen als sie das leichte Lächeln auf seinen Lippen sah. Seine Blick war genau auf meinen gerichtet und schien mich förmlich zu durchdringen. Ich war nicht oft nervös. Das brauchte ich auch nicht zu sein, immerhin hatte die Mafia das Land praktisch in ihrer Hand. So respektierten sie alle und wer dies nicht tat bekam Probleme mit ihrem Onkel. Doch Gabriel war jedoch etwas anderes. Er war ihr übergeordnet. Jemand der praktisch macht über sie hatte, dadurch dass er mit meinem Onkel befreundet war. Ich senkte den Blick und setzte mich so wie er es mir gehießen hatte. Er setzte sich neben mich und ließ dann meine Hand los. Ich zog diese zurück und faltete sie mit der anderen auf meinem Schoß zusammen. Ich brauchte einen Moment der Ruhe bevor ich mich daran erinnerte warum ich hier war. Ich öffnete die kleine Tragetasche, welche ich nun neben mir abgestellt hatte erneut und zog einen kleinen Umschlag heraus. Er war recht schlicht. Keine Anschrift, aber verziert mit dem Familiensiegel der Falcattis. Ohne dem Brünetten in die Augen zu sehen reichte ich ihm den Umschlag. "Christian hält ihn wohl für eher unwichtig, wenn ich ihn überbringen soll." sagte ich eher leise. Tatsächlich verwirrte mich diese Mission sehr. Normalerweise sollte ich solche Dinge nicht überbringen, denn wer auch immer Informationen für die Mafia überbrachte lief Gefahr von der Königsfamilie erwischt und umgebracht zu werden.

[spricht mit Gabriel Favelli]
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Gabriel Favelli

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BeitragThema: Re: Kleiner Park   Di Jan 26, 2016 9:23 pm

.:Gabriel Favelli:.

Aufmerksam und ruhig lag sein Blick auf der jungen Schönheit, die sich mit einem leichten Rotschimmer auf den Wangen neben ihn setzte.
Er wusste nicht, weshalb sie hier war, ob es um Mafia-Angelegenheiten ging, oder es sich doch um etwas ganz anderes handelte.
Somit wartete Gabriel mit wachsamer Geduld, auf ihren Bericht. Doch dieser kam nicht. Stattdessen zog die blonde Tochter der Consilgeri einen Brief aus ihrer Tasche, dem sie ihn übergab, ohne ihn anzusehen. Seine feingliedrigen Finger umschlossen den schlichten Brief und er begutachtete ihn kurz ehe er ihn auf seinen Schoß sinken ließ und das junge Mädchen neben sich ansah.
»Ihr solltet meinen Blicken nicht ausweichen, Prisma Falcatti. Und Ihr dürft Euch trauen, meinem Blick stand zu halten. Ich weiß, für Euch und die meisten anderen mag es eine Sache des Respektes sein, doch ich empfinde es eher als.. störend, wenn ich den Menschen mit denen ich spreche nicht in die Augen sehen kann«, sprach der Dunkelhaarige und griff sanft nach ihrem Kinn, um ihr Gesicht ihm zuzuwenden.
»Oder habt Ihr etwa Angst?«, fragte er nun und ein kleines Lächeln umspielte seine Lippen. Sie wusste, wie viel Macht Gabriel besaß, und das war auch gut so.
Doch schließlich ließ er wieder von ihr ab und wandte seine Aufmerksamkeit dem Brief zu, der noch immer auf seinem Schoß lag.
Ein kleines, raues Lachen löste sich bei den Worten des Mädchen aus seiner Brust.
»Vielleicht ist es auch ganz anders, als Ihr glaubt. Möglicherweise ist er von hoher Wichtigkeit und Christian traut nur Euch diese Aufgabe zu?«, ging er auf ihre Gedanken ein und riss den Brief mit einem leisen Ratschen auf.
Seine Finger legten sich um das dünne Briefpapier, welches er aus dem Umschlag holte und es entfaltete, ehe seine Augen über die vielen Zeilen huschte. Mit noch immer gefasstem Ausdruck ließ er das Papier auf seinen Schoß sinken und sah zu Prisma.
»Wir werden heiraten«, sprach er den Inhalt des Briefes in zusammengefasster Form aus. Er sollte die junge Schönheit neben ihm heiraten. Und das so bald wie möglich, wie Christian es in dem Brief schrieb.
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Prisma Falcatti

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BeitragThema: Re: Kleiner Park   Di März 29, 2016 12:40 am

Leicht zuckte das Mädchen zusammen als der Edelmann sie ansprach. Er erlaubte ihr seinem Blick standzuhalten, dennoch ließ die Jüngere ihren Blick gesenkt. Sie respektierte seine Meinung sehr, denn nicht sehr viele Männer in ihrem Umfeld dachten so, doch wurde es ihr so beigebracht und wer die Regeln brach wurde betraft. Und die Strafen der Mafia wollte niemand über sich ergehen lassen. Als der Dunkelhaarige unter ihr Kinn griff und ihren Kopf anhieb stieß die Blonde überrascht die Luft aus. Sein Griff war sanft aber bestimmt. »Oder habt ihr etwa Angst?« die Augen des Mädchens weiteten sich erschrocken. Mit einem mal ähnelte der Blick des Kapitäns dem ihres Onkels. Dieses überlegene, fast schon lüsterne, Lächeln welches einfach nur zeigte wie weit man unter ihm Stand. Doch es war schnell verschwunden. Gabriel ließ ihr Kinn los und konzentrierte sich auf den Brief der ihm überreicht worden war. Auf sein aufmunterndes Kommentar hin, nickte die Blonde nur verstohlen. Sie wollte wissen was in dem Brief stand, aber es war ihr nicht erlaubt mitzulesen also blieb sie still und starrte auf ihre Füße. Die Geschäfte der Mafia waren auch ihre Geschäfte. Doch dennoch ließ Christian sie nicht oft daran teilhaben. Immerhin war sie immer das hilflose kleine Mädchen gewesen. Doch sie hatte gelernt zu helfen. Sie wusste mit Messern und Schusswaffen umzugehen und sie wusste welche Gifte man für was nutzen konnte. Vor allem wusste sie mit welchen Giften man eiligst eine Leiche verschwinden lassen konnte.
»Wir werden heiraten.« die Worte des Dunkelhaarigen ließen sie zusammenzucken. Erschrocken sah sie den Älteren an. »H-heiraten?« wiederholte sie und klimperte dabei mit den vollen Wimpern. Ihre hübschen Augen hatten sich in riesige blaue Teiche verwandelt, welche ihren Gegenüber nun anstarrten. Sie wollte nicht heiraten. Nicht jemanden den sie gar nicht kannte, nicht jetzt. Sie war doch grade mal 16 und dieser Kerl locker 20. Natürlich heirateten die meisten in diesem Alter, aber warum auch sie? Nervös strich sie sich durch die Haare. »Zu welchen Anlass?« fragte Prisma schließlich, »Also nicht, dass ich sie nicht respektieren würde... Ich-« Die Jüngere unterbrach sie eilig und fügte dann rasch hinzu: »Bitte entschuldigt. Das kam nur überraschend.«

[spricht mit Gabe]
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BeitragThema: Re: Kleiner Park   Di März 29, 2016 1:08 am

.:Gabriel Favelli:.


Sein Blick musterte das überraschte Gesicht der jungen Dame neben ihm. Der Ausdruck des Kapitän war weiterhin gefasst, ließ keine Emotionen zu.
»Heiraten, sehr wohl«, wiederholte er seine Worte und wandte den Blick seiner stahlblauen Augen wieder gerade aus. Sie fixierten keinen bestimmten Punkt, sahen einfach nur in die Ferne.
»Ihr müsst Euch nicht entschuldigen. Gewiss ist das sehr überraschend für Euch«, sprach der Dunkelhaarige und seufzte leise, ehe er seinen Blick wieder auf das dünne Briefpapier in seinem Schoß legte.
»Es soll die Beziehung zwischen dem Capo und dem Kapitän stärken. Aber um ehrlich zu sein, denke ich, dass es hier viel mehr um Geld geht. Mein Geld, um präzise zu sein«, erklärte Gabriel und verengte leicht die Augen, ehe er wieder zu Prisma sah.
»Christian bittet darum, die Hochzeit so schnell wie möglich zu veranstalten. Doch ich glaube, ich lade Euch vorher zum Essen ein. Schließlich wissen wir doch noch gar nichts voneinander«, meinte er und schenkte seiner zukünftigen Frau ein aufmunterndes Lächeln.
»Habt keine Angst. Ich werde Euch ein guter Ehemann sein«, versprach der Dunkelhaarige und erhob sich von der Bank.
»Na kommt, ich kenne ein wundervolles Restaurant«, schnurrte er und streckte der jungen Schönheit seine Hand entgegen, damit sie die ihre hineinlegen konnte.
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BeitragThema: Re: Kleiner Park   Di März 29, 2016 1:27 am

Erleichtert atmete die Bold auf als der Dunkelhaarige ihre Entschuldigung einfach so hinnahm. Zuhause hätte ein solches Verhalten sicher seine Konsequenzen hinter sich hergezogen. Dies machte den jungen Mann immerhin schon einmal besser als so einige andere Männer der Mafia. Sie wollten also sein Geld? Natürlich, was auch sonst. Die Mafia war Reich, das konnte man wohl kaum bestreiten, doch der Capo war gierig und mehr Geld hieß auch mehr Möglichkeiten dies zu verspielen. Das Mädchen senkten den Blick. Sie wurde verkauft. Wie ein billiger Sack Korn. Sie ballte ihre Hände zu Fäusten. Sie hatte mehr erwartet von ihrer Familie. Doch es war nicht das erste Mal, dass sie sie enttäuschten. Essen gehen? Nun gut, immerhin war dies ein vernünftiger Ansatz. Sie zwang sich ein Lächeln auf und ergriff die Hand des Mannes. Sanft zog sie sich hoch und sah ihrem zukünftigen Ehemann dann schüchtern in die Augen. Unsicher stand sie vor ihm. Er war viel größer als sie, so das sie aufblicken musste um in seine Augen zu sehen. Er war wunderschön, das Stand außer Frage. Viele Frauen würden alles geben um einen Mann wie ihn zu haben. Reich, gutaussehend und ein richtiger Charmeur. Warum musste es nur sie sein?

[bei Gabe]
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Gabriel Favelli

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BeitragThema: Re: Kleiner Park   Di März 29, 2016 1:45 am

.:Gabriel Favelli:.


Sachte zog sie sich hoch und sah ihm schließlich etwas schüchtern in die Augen. Gabriel erwiderte dies mit einem warmen Lächeln, ehe er seine Hand sanft auf ihren Rücken legte und sie damit anwies neben ihm her zu laufen. Was hatte Christian sich nur gedacht? Es war durchaus ein schlauer Schachzug gewesen. Die Hochzeit konnte Gabriel schließlich unmöglich ablehnen. Und Christian würde aus der ganzen Sache viel Geld herausholen.
Sachte schüttelte der Dunkelhaarige den Kopf und konzentrierte sich lieber auf die blonde Schönheit neben ihm.
»Erzählt mir doch etwas über Euch. Was esst Ihr am liebsten? Was macht Ihr in Eurer Freizeit? Ich möchte Euch näher kennen lernen, bevor wir zum Altar treten«, sprach Gabriel und schluckte leicht. Er war noch nicht bereit zu heiraten, vorallem nicht so ein junges Ding. Wie alt war sie denn, 14? Außerdem kannten sie einander gar nicht. Doch wollte der Kapitän nicht so unhöflich sein und seine Bedenken laut aussprechen. Schließlich wollte er Prisma nicht kränken. Immerhin mussten sie jetzt ein Leben lang miteinander auskommen. Es wurde von ihnen erwartet eine Familie zu gründen, eine große am besten.
Erneut fuhr sich Gabriel durch sein Haar. All das kam viel zu plötzlich. Zu viel erwartete man aufeinmal von ihm, ohne jegliche Vorwarnung.
Doch vielleicht war das alles gar nicht so schrecklich, wie Gabriel es sah? Prisma schien doch ein nettes Mädchen zu sein. Schüchtern, natürlich, doch sobald das Eis zwischen ihnen gebrochen war, würde sich gewiss auch das ändern.

tbc: Procopio dei Cottelli
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BeitragThema: Re: Kleiner Park   Di März 29, 2016 2:09 am

Schweigend lief die Kleine neben ihrem Begleiter her, seine führende Hand im Rücken. »Ich habe vermutlich kein Lieblingsgericht. Wir essen was uns gegeben wird.« das Mädchen machte eine kurze Pause, »Aber Mutter zeigte mir einmal den Ort an dem Blaubeeren wachsen. Christian verbot mir sie zu essen, er meinte es würde sich für eine Dame meines Standes nicht gehören.« Leise seufzte sie: »Trotzdem liebe ich sie.« Sie blinzelte und sah den jungen Mann neben ihr an. »Ich lebe für die Mafia. Ich tue was man mir befielt.« sagte sie dann stolz, »Ich darf das Haus jedoch kaum verlassen. Also verbringe ich viel Zeit in der Stube.« Unsicher zwirbelte sie an einer Strähne: »Und ihr?« Sie war froh, dass der Ältere versuchte sie besser kennenzulernen. Auch er schien unsicher zu sein was die ganze Sache anging. Das beruhigte das Mädchen. Er schien doch ein recht netter Kerl zu sein und er gab sich immerhin Mühe ihr die Angst zu nehmen.
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